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N.A. EICHLER

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"Mysteriöses Web"... , oder: Warum so viele Websites glanzvoll und strahlend "Online" sind und trotzdem bei vielen Web-Nutzern doch nur "Off-Off" bleiben, lesen Sie hier - siehe rechts!


KNOW-HOW

Meine Arbeit und mein in Deutschland nach wie vor einzigartiges Know-How hat von Anfang an in der Medienbranche und ihrer Fachpresse viel Aufmerksamkeit und Interesse hervorgerufen, in Theorie und Praxis alle Skeptiker schnell und nachhaltig überzeugt.
Das Branchenblatt "w&v" widmete meinem "Semiotischen Quadrat" in drei aufeinander folgenden Ausgaben ein umfangreiches Feature.
Und "Horizont" produzierte als Sonderbeilage meine kritische Studie der "Automobilwerbung in Deutschland", die nach ihrer Veröffentlichung die ganze Branche revolutioniert hat und in diesem Marktsegment trotz ihres Alters bis heute zeitlose Relevanz und Gültigkeit für sich beanspruchen kann.
Lesen Sie selbst...

  "Das Semiotische
   Quadrat"

  Automobilwerbung

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Sollten meine Ausführungen, die sich im begrenzten Präsentationsumfang einer Website notwendigerweise auf wesentliche Grundzüge beschränken müssen, bei Ihnen erwartungsgemäß eine ganze Reihe weiterer Fragen generiert haben, so zögern Sie nicht, mich persönlich anzusprechen. Ich bin jederzeit zu Auskünften jeder gewünschten Länge und Ausführlichkeit aufgelegt...

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Kommunikationsberatung und Mediengestaltung
auf semiotischer Grundlage
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"Mysteriöses Web"

Oder: Warum so viele Websites
glanzvoll und strahlend "Online" sind
und trotzdem bei vielen Web-Nutzern
weiter "Off-Off" bleiben


Web-Sites im Internet sind ein Instrumentarium, das eigenen Spielregeln folgt und seine eigenen Funktions-Gesetzmäßigkeiten mit sich bringt. Und die beschleunigte Geschwindigkeit der Kommunikationsprozesse im Web beschleunigt auch alle semiotischen Prozesse, die schon im Funktionsspektrum herkömmlicher Medien-Kommunikation wirken und erfolgsentscheidend sind.

Was in herkömmlichen Medien einen Flop produzieren würde, produziert auch im Internet einen Flop - nur in viel schnellerer Geschwindigkeit. Eine Zeitschrift mit einem unbrauchbaren Informations-Angebot, einer unbrauchbaren Anzeige liegt vielleicht noch Tage, vielleicht Wochen herum und hat durchaus die Chance, ein zweites oder drittes Mal aufgeblättert und zur Kenntnis genommen, in Erinnerung gebracht zu werden. Eine Website mit einem unbrauchbaren Informations-Angebot, gleich welcher Art und Kategorie, ist im Bruchteil einer Sekunde endgültig weggeklickt und landet für immer im Daten-Off, sowohl des Servers als auch, kongruent dazu, des rezipierenden Bewußtseins: Sie ist, im Unterschied zum herkömmlichen, materiell noch vorhandenen Kommunikationsträger und seinem latenten Potential, die Information jederzeit "wieder herstellen" zu können, mit einem einfachen "Klick" für immer "verabschiedet", also entsorgt und vergessen - auch und vor allem im Bewußtsein des Rezipienten.

Ohne hier den aussichtslosen Versuch unternehmen zu wollen, die semiotischen Prinzipien und Erkenntnisse konkret und detailliert auf die spezifischen Profil-Anforderungen des Internet, also auf eine "semiotisch richtige" Website-Konzeption und -Gestaltung anzuwenden, was auch üppigere Formate eines Website-Diskurses mühelos sprengen würde, will ich hier nur auf ein paar generell und grundsätzlich wichtige Basis-Informationen hinweisen, die schon bei herkömmlicher, "Semiotik-unbeleckter" Website-Gestaltung allzu oft nicht oder nur ungenügend beachtet werden und schon deshalb zu vielen unverstandenen Mißerfolgen führen. Der "Guru of web page usability" (New York Times) und "des nutzerfreundlichen Designs" (Stuttgarter Zeitung), Jakob Nielsen, betreibt dafür eine vorbildlich informative Website, und seine "alertbox"-Listen mit den jeweiligen "Top Ten" der Fehlleistungen und Grundanforderungen in den verschiedenen Anwendungsbereichen sind ebenso essentiell wie pragmatisch nützlich.

Da wäre zum Beispiel seine Top Ten der wichtigsten "Web-Design-Mistakes". Oder die Top Ten der Fehler in Bezug auf die "Informations-Architektur" von Websites, die Top Ten ihres "GUI-Instrumentariums", und nicht zuletzt die Top Ten der "High-Profit Redesign Priorities" von Websites, also der Erhöhung des Nutzungsgrades und der Besucherbindung von kommerziellen Website-Angeboten. Alles, was Sie als professioneller Designer und Betreiber von Internet-Websites brauchen, um von dieser Beratung zu profitieren, sind ausreichende Englisch-Kenntnisse zum Studium und Verständnis des dort Gesagten.

Doch auch Websites, die allen diesen herkömmlichen, Net-spezifischen Konzeptions- und Gestaltungsprinzipien entsprechen, die für Herrn Nielsen alles sind, "siechen" nur allzu oft im Netz, und niemand versteht, weshalb. Denn hier sind wir wieder im selben Problemfeld, bei denselben Sachverhalten angelangt, wie sie auch schon im Bereich der herkömmlichen Medien-Kommunikation grundlegend sind. Das Internet ist eben nur ein anderes, neues Medium - die Gesetze und grundlegenden Erkenntnisse, das semiotische Wissen über die Formen und Inhalte von Kommunikationsprozessen sind hier ganz dieselben wie überall sonst auch, und ihre Nichtberücksichtigung führt zu den denselben "unerklärlichen" Flops, zu denen sie unweigerlich auch in den herkömmlichen Medien führen würde, und ist hier wie dort nur durch das unprofessionelle Defizit an semiotischem Grundlagenwissen und -verständnis "erklärlich".

In Abwandlung des alten und immer noch relevanten Henry Ford-Ausspruchs: "Ich weiß, daß ich die Hälfte meiner Werbeausgaben zum Fenster 'rauswerfe - ich weiß nur nicht, welche Hälfte." läßt sich heute, im Net-Zeitalter ebenso treffend sagen: "Ich weiß, daß die Hälfte meiner Webausgaben nur das Daten-Nirvana alimentieren - ich weiß nur nicht, welche Hälfte."

Ein anderes Medium ist eben nur ein anderes "Vehikel" des Transports von Kommunikation - die Kommunikation selbst, ihre Qualitäten und Charakteristika, ihre Struktur und Logik, und damit ihr Potential einer fruchtbaren Interaktion mit dem Bewußtsein von Menschen und ihrem angeborenen kognitiven "Betriebssystem" der Bewußtseinsbildung, verändern sich dadurch in keiner Weise. Und damit auch nicht die Prinzipien einer semiotisch "richtigen" Kommunikationsgestaltung.

Eine seltene Ausnahme einer ebenso richtigen wie kreativen Anwendung der Net-spezifischen Möglichkeiten und Techniken, die nur das Internet gegenüber allen anderen Medien bietet und die bis heute von vielen Web-Designern noch kaum verstanden, geschweige denn praktiziert werden, können Sie auf der Site von "Spiegel-Online" zum Thema "Klimawandel" besichtigen: Eine interaktive Informations-Weltkarte zur Änderung des Klimas in den verschiedenen Weltregionen. Und eine inhaltlich zwar eher belanglose (wie könnte das beim Brender-Sender auch anders sein), aber Net-technisch attraktiv aufbereitete Bilder- und Video-Schau bietet das ZDF zum Thema des letzten "Klimagipfels" zur Besichtigung an.

Doch ob Internet oder Zeitschrift, TV-Format oder Kino-Spot, Redaktions-Artikel oder Angebots-Flyer, Messe-Stand oder Flash-Mob: Alle basieren auf denselben Funktions- und Perzeptions-Strukturen, denselben Kommunikations- und Bewußtseins-Mechanismen, die nur die Semiotik kennt und versteht, und die nur mit diesem Verständnis sinnvoll und wirkungsbewußt konzipiert, also "richtig" gestaltet werden können. Gestern wie heute - und erst recht auch in der medientechnischen Zukunft, die längst begonnen hat.

Trotzdem konzipieren und gestalten heute wie schon immer die Medienmacher, nicht nur hierzulande, "wie von gestern" - sowohl in den herkömmlichen als auch in den "neuen" Medien, an denen bislang nur die Medien wirklich "neu" sind, die Kommunikation selbst aber nach wie vor zufällig, oft genug ignorant und falsch bis unzulänglich konzipiert und gestaltet, also voll und ganz veraltet ist. Mit allen, immer wieder beklagten, Folgen und Konsequenzen für die Betreiber.

Und so ist auch das Internet immer noch ein Tummelplatz für Kommunikationsangebote auf Höhlenmaler-Niveau, mit Faustkeil-Raffinement gestaltet und in Bärenfell-Kinesik agierend - und damit sind nicht etwa die Opulenz oder grafisch-technische Perfektion der Web-Auftritte gemeint; die kann jeder versierte Programmierer in (ver-)blendender Brillianz problemlos generieren (meine eigenen, selbstgebastelten Websites wie beispielsweise diese hier sind in dieser technisch-optionalen Hinsicht keineswegs "state of the art"). Sondern die gestalteten und formulierten Inhalte und ihre Struktur, die semiotische Stimmigkeit und Richtigkeit des substantiellen Kommunikationsgefüges und seines logisch-funktionalen Aufbaus, die nur zu oft der Kognitionsstruktur des menschlichen Bewußtseins völlig zuwider laufen und damit zwangsläufig Desinteresse, Ablehnung und Mißerfolge produzieren, ohne daß es den "Hochglanz-Pomp-Raffinement"-Web-Designern auch nur ansatzweise begreifbar werden kann, warum dem so ist: Sie haben doch "ihr Bestes gegeben".

Aber auch das "Beste", in seiner ignoranten Applikation auf etwas Falsches, falsch Gedachtes und nicht Verstandenes, produziert eben immer nur Falsches, und damit Unbrauchbares. Der Flop genießt dabei nur den Glanz des schönen Scheins.

"Der Computer kann alles, was der Anwender will, solange der Anwender nur das will, was der Computer kann.", ist der älteste Witz der IT-Branche, in Wahrheit aber nie wirklich ein Witz gewesen, sondern exakte analytische Beschreibung der gesamten Technik.

Die Technik ist inzwischen weit fortentwickelt und scheint dem Anwender keine gravierenden Limitationen in der Realisierung von Kommuni- kationsformen und -strukturen mehr zu setzen. Umso beschämender und lächerlicher, wenn auch keineswegs witzig ist es aber, daß mit diesen High-Tech-Mitteln nach wie vor das "Kommunikations"verständnis und -vermögen von kognitiven Buschtrommlern gestaltet wird: Das "Uga-Uga" und "Uff-Uff" von semiotischen "Kommunikations"-Höhlenmalern, ausgestattet mit den technischen Mitteln des Laser-, LED- und Megapixel-Zeitalters!

Nichts geändert hat sich schließlich an der gerade heute mehr denn je in allen Medien pandemisch verbreiteten, an ihren unzulänglichen, dämlich-dilettantischen Kommunikationskonzepten und -gestaltungen ablesbaren "Berufskrankheit" der "professionellen" Kommunikationsbetreiber, das Publikum (den "Verbraucher") für dumm zu erklären, nur um die Dummheit der eigenen Kommunikationsprodukte zu rechtfertigen, das eigene berufliche Verständnisdefizit, die eigene sachferne Inkompetenz als absichtsvolles Know-How auszuloben - die fehlende eigene Qualifikation, sinn- und wirkungsvolles Kommunikationswissen zur Anwendung bringen zu können, als professionelle Leistung darzustellen. Nicht man selbst versteht zu wenig von seiner Tätigkeit, sondern die "Verbraucher" sind so blöd, auf solch idiotische, unbrauchbare Weise angesprochen werden zu müssen. Mit dem Ergebnis, daß sich allein in Deutschland etwa 80 Millionen Menschen in der ihnen so nahegelegten Meinung eingerichtet haben, von mindestens 79,9 Millionen Idioten umgeben zu sein - denn "für sie selbst" ist diese Kommunikations- und Werbeansprache ja "viel zu dämlich" bis "unerträglich", aber "die anderen" müssen wohl alle so bescheuert sein, sie zu brauchen. Dabei ist, abgesehen von den unterbelichteten Kommunikations"denkern" und -"fachleuten" in allen Medienfeldern und -bereichen selbst, niemand so beschränkt, daß er es verdient hätte, auf solch inadäquat-minderbemittelte (und dabei noch zielfremd unwirksame) Weise "angesprochen", angeblödelt und belästigt zu werden, wie er dies täglich hundertfach erleiden muß, in allen Medien und Formaten und mit allen eingesetzten Mitteln.

Schon ein David Ogilvy ist mehr oder weniger vergeblich dagegen ins Feld gezogen, indem er seinen Kunden erklärte: "Meine Herren, der sogenannte 'dumme Verbraucher' ist Ihre eigene Frau." Heute müßte er gelegentlich auch die anwesenden Vorstands-Damen berücksichtigen und von "Ihren eigenen Gattinnen/Gatten" reden. Die mangelnde Berufskompetenz seiner "professionellen" Kollegen der Branche aber konnte er schon damals nicht beheben, und sie ist mittlerweile an neue, noch unbedarftere Nachwuchsgenerationen von Machern und Gestaltern als angebliches "Praxis-Knowhow" lediglich weitergegeben - also nur noch weiter "downgegradet" worden. Mit den in allen Massenmedien und nun auch ungebrochen ins Internet übertragenen, dort überall zu besichtigenden und von allen zu ertragenden "Kommunikations-Leistungen". Wer damit in seinem beruflichen und privaten Internet-Alltag noch nicht genug gequält wurde, oder auch einmal darüber lachen möchte, kann sich bei "Websites that suck" eine kumulierte Ladung an zeitgenössisch-kommunikativer Inkompetenz in ihrer finalen Exekution als Web-Präsenzen zu Gemüte führen.

Höchste Zeit also, daß das Bewußtsein in seinem inhaltlichen Verständnis von Kommunikation, und damit des menschlichen Geistes und seines Funktionsgefüges, seines Erkenntnis-Potentials schlechthin, versucht, zur Gegenwart aufzuschließen und den technischen Entwicklungen endlich auch die intellektuell-kongnitiven Inhalte zu bieten, die ihren virtuos-virtuellen Darstellungsmöglichkeiten entsprächen.

"Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigen.", schloß einst Ludwig Wittgenstein seinen brillianten "Tractatus logico-philo-sophicus".

Heute, endlich, könnten wir von allem sprechen - es auch darstellen und vermitteln.

Wenn wir uns nur endlich bemühen würden, unsere Anliegen besser zu verstehen, und damit auch: Etwas zu sagen zu haben, und es sagen zu können - statt das archaisch-vorgestrige Mangel- und Unverständnis lediglich immer bunter, lauter, animierter und halluziniert-faszinierter auszumalen.

Es könnte wirklich der Aufbruch zu neuen Horizonten, vor allem des Bewußtseins, sein - und nicht bloß, wie heute, die dreidimensional ausgemalte Pixel-Vorstellung einer flachen wie flachhirnigen digitalen Erdscheibe, auf der sich nur die gestrigen Karussells eines vordigitalen Weltbilds drehen und an deren Rändern man ins große Nichts hinunterfällt: Ins Blackscreen-Off einer vorgestrig bestückten "Matrix".



N. A.  E i c h l e r




 

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